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Predigt über 1. Korinther 1, 26-31

Pfarrer PD Dr. Johannes Zimmermann (ev)

08.01.2012 in der Evangelischen Kirchengemeinde Endingen

1. Sonntag nach Epiphanias

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Liebe Gemeinde, in Gottes Licht sieht Vieles anders aus als vor Menschen. Wenn wir uns von Gott die Augen öffnen lassen, werden wir überrascht werden. Die Augen für Gottes Maßstäbe öffnen will ein Abschnitt aus dem Ersten Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth:

26Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen. 27Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; 28und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, 29damit sich kein Mensch vor Gott rühme.

30Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, 31damit, wie geschrieben steht (Jeremia 9,22-23): »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!«

Liebe Gemeinde, Seht auf eure Berufung! – Seht auf die Gemeinde, auf die von Gott Gerufenen! Was gibt es zu sehen, wenn ich auf die Gemeinde vor mir blicke? Auf die Gemeinde, zu der ich gehöre? Sehe ich eine Versammlung, die sich sehen lassen kann, jung, dynamisch, engagiert, kommt bei uns die Elite des Ortes oder gar der Region zusammen? Oder sind da Leute zu finden, mit denen kein Staat zu machen ist? Ist das kümmerliche Häuflein, das sich „Gemein­de“ nennt, möglicherweise sogar peinlich im Vergleich mit Vereinen und anderen Gemeinden? Ein Soziologe redet von der „Vergreisung und Verweiblichung“ der Gottesdienstgemeinden (Michael Ebertz) – wie ist das bei uns?

Das Image der Kirchentreuen ist weithin nicht das Beste. Da gibt es nicht wenige, die denken: In die Kirche gehen kaum Jüngere, die Sache hat sich bald selbst überlebt. Und wer ein wenig Bildung hat, braucht keine Religion mehr. Das ist etwas für geistig Minderbemittelte, die es in der Welt zu nichts gebracht haben. Die suchen da ihre Streicheleinheiten oder etwas Halt im Leben. Wer es zu etwas gebracht hat, will mit dem Laden nichts mehr zu tun haben.

Gott-sei-Dank ist das bei uns nicht so, werden manche denken. Und seit der Gottesdienstumfrage im letzten Herbst wissen wir etwas besser Bescheid, wer bei uns in Endingen den Gottesdienst besucht. Keineswegs nur die Senioren und nur die Frauen. Die Gottesdienstgemeinde bei uns hat einen klaren Schwerpunkt bei der mittleren Generation, aber auch jüngere sind bei uns zu finden. Lediglich die Gruppe der 20-40jährigen ist noch ausbaufähig. Aber im Vergleich mit anderen können sich die Zahl und das Alter durchaus sehen lassen. Und bei denen, die sich zu Gemeinde halten und mitarbeiten, steckt viel Potenzial. Nein, man muss sich nicht schämen, in Endingen den Gottesdienst zu besuchen.

Es gibt gute Gründe, die Endinger Gemeinde zu wählen. Viele wählen sie schlicht deshalb, weil sie hier wohnen. Aber dass sie am Sonntagmorgen die Wahl treffen: „Ich gehe in den Gottesdienst!“, hängt sicher auch mit guten Erfahrungen zusammen und der Erwartung, einen berührenden und attraktiven Gottesdienst hier anzutreffen. Auch die Nicht-Endinger unter uns haben ihre Gründe für die Gemeindewahl. Bei manchen hat sich das einfach so ergeben, andere sind über die Jugendarbeit dazu gestoßen und seitdem dabei, manche haben eine aktive Entscheidung getroffen.

Einer von denen, für den Endingen die Wahlgemeinde ist, bin ich selbst (abgesehen davon, dass ich auch gewählt werden musste). Und ich meine, eine gute Wahl getroffen zu haben. Ja, es gibt gute Gründe, die Endinger Gemeinde zu wählen.

Nur, und jetzt kommt das große Aber: Wie ist das bei Gott? Wenn Gott Menschen auswählt und sagt: „Das sollen meine Leute sein!“, welche Kriterien wendet er dann an? Was zählt bei ihm? Hier setzt Paulus an. Er blickt auf die Gemeinde in der griechischen Hafenstadt Korinth in der Mitte des 1. Jahrhunderts und schreibt (nach einer neueren Übersetzung):

1. Gott wählt die Geringen

26Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister: Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief? Es sind nicht viele Kluge und Gebildete darunter, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft.

27Im Gegenteil: Was nach dem Urteil der Welt ungebildet ist, das hat Gott erwählt, um die Klugheit der Klugen zunichte zu machen, und was nach dem Urteil der Welt schwach ist, das hat Gott erwählt, um die Stärke der Starken zunichte zu machen. 28Was in dieser Welt unbedeutend und verachtet ist und was ´bei den Menschen` nichts gilt, das hat Gott erwählt, damit ans Licht kommt, wie nichtig das ist, was ´bei ihnen` etwas gilt. 29Denn niemand soll gegenüber Gott ´mit vermeintlichen Vorzügen` prahlen können. (Neue Genfer Übersetzung)

Das schlägt ein. Also keine Gemeinde, die etwas nach außen hin darstellt. Keine Ansammlung bedeutender Geister, alles andere als die Elite. Kaum jemand aus der Oberschicht ist dabei. Wo bleiben Adlige, Studierte, wo bleiben einflussreiche Unternehmer oder Politiker? Fast nur einfache Leute aus der Unterschicht: Hafenarbeiter, Leute ohne Schulbildung, Sklaven und andere Habenichtse. Wir würden heute von Proletariat und Prekariat reden, von bildungsfernen Schichten oder abschätzig von „Gesindel“. Auf die noch weniger vornehmen Begriffe verzichte ich. Um noch eins draufzugeben, schreibt Paulus etwas später im selben Brief: „Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute“ (1.Kor 4,13).

Das eigentlich Erstaunliche dabei ist, dass Paulus darin keinen Misserfolg sieht. Die Ärmlichkeit der Gemeinde und ihrer Christen ist für ihn kein Manko. Er denkt nicht frustriert: „Eigentlich wollte ich einflussreiche Leute mit dem Evangelium erreichen, und jetzt muss ich es halt nehmen, wie es kam.“

Ganz im Gegenteil: Das ist typisch für Gott. So hat er es gewollt. Gerade an so einem ärmlichen Haufen wie der Gemeinde in Korinth können wir Gottes Handeln sehen. Seine Größe und Herrlichkeit. Ja, es entspricht geradezu Gottes Wesen, Menschen zu erwählen und zu berufen, die vor der Welt nichts gelten.

In Psalm 113 haben wir vorhin gebetet: Der oben thront in der Höhe, der herniederschaut in die Tiefe, der den Geringen aufrichtet aus dem Staube / und erhöht den Armen aus dem Schmutz.

Es ist Gottes Größe, sich denen zuzuwenden, die gering, verachtet, ohne Einfluss sind. Die, die nichts gelten. Gott hat es nicht nötig, sich nur mit einflussreichen und angesehenen Menschen zu befassen. Er will zeigen, was er aus Menschen machen kann. Und das kann er nicht gut an denen zeigen, die auch ohne ihn etwas sind oder sein wollen. Das will er an denen zeigen, die ohne ihn nichts sind.

Liebe Gemeinde, bei der Vorbereitung habe ich mich gefragt: Ist das für uns nun ein Trost oder eine Anfrage? Ist es ein Trost, das würde heißen: Bei uns ist es so ähnlich wie in Korinth: Nicht viele Gebildete, nicht viele Mächtige, sondern – halt eben andere. Wenn das so wäre, dann wären die Worte des Paulus ein Trost: Darauf kommt es auch gar nicht an!

Oder ist es eine Anfrage – das könnte heißen: Vielleicht nicht gerade die Elite, aber eben auch nicht die bildungsfernen und sozial niedrigen Schichten sind hier zusammen. Wir sind schon eine Gemeinde, die sich sehen lassen kann. So wie in Deutschland landeskirchliche Gemeinden an vielen Orten sind: Eher bürgerlich. Mittelstand, hier und da auch einige, die es beruflich zu etwas gebracht haben. Keineswegs ungebildet, sondern durchaus kreative und engagierte Leute. Da brauchen wir uns nicht zu verstecken! Und dann der Jugend-Faktor: Da können wir zwar noch besser werden, sind aber gut aufgestellt.

Wo liegt dann das Problem? Was heißt das jetzt, im Vergleich mit Korinth? Eher als ein Trost ist es eine Anfrage, genauer: Eine Gefährdung. Die Gefährdung, dass wir uns etwas darauf einbilden. Die Gefahr, dass wir auf uns selbst sehen, uns auf die Schultern klopfen und sagen: Seht her, die Gemeinde in Endingen, die hat es zu etwas gebracht, die kann sich sehen lassen!

Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass wir nicht die falschen Folgerungen daraus ziehen. Der Leiter einer Jungschargruppe stellte einen wichtigen Grundsatz christlicher Jugendarbeit so dar: Kirchliche Angebote für Jugendliche sollen möglichst attraktiv sein. Da soll durchaus etwas geboten sein. Aber in einem unterscheiden wir uns von anderen Angeboten: Im Sportverein will man nur die Sportlichen haben. Im Musikverein nur die Musikalischen. Im Betrieb nur solche, die etwas leisten können. In der Schule kommen nur die Intelligenten voran. Und so könnte man weitermachen. In der christlichen Jugendarbeit hingegen soll auch für die „Blöden“ und Schwierigen Platz sein, für die Dummen und Unbegabten, die sonst keiner haben will. Damit hat er den Kern erfasst.

Beim Beginn eines neuen Hauskreises erzählte eine Mitarbeiterin, die schon unterschiedliche Hauskreise erlebt hatte, dass in diesen Hauskreisen fast immer „Mühselige und Beladene“ dabei waren. Sie meinte: psychisch Kranke, Menschen, die schwierig sind oder intensive Begleitung brauchen. Es war auch im neuen Hauskreis nicht anders. Menschlich mag es dafür unterschiedliche Erklärungen geben. Gott hat gerade solche Menschen berufen, um seine Größe zu zeigen.

Das ist typisch Gott. Er will auch die haben, die sonst keiner haben will. Mehr noch: Die Zusammensetzung der Gemeinde ist ein Hinweis auf ihre Botschaft. Die Botschaft, das ist das Wort vom Kreuz. Und damit konnte Paulus damals dem bildungshungrigen Griechenland wahrlich nicht imponieren. Wir nehmen heute am Kreuz kaum mehr einen Anstoß. Wir haben es sogar zum Schmuckstück gemacht. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie anstößig das damals gewesen sein muss? Paulus behauptete ernsthaft, ein am Kreuz zum Tode verurteilter jüdischer Handwerker sei Gottes Sohn. Und nur durch das Kreuz könnten wir Frieden mit Gott und Vergebung unserer Schuld haben. Das war ärgerlich für Griechen, die Gott lieber durch hohe Weisheit und Philosophie erkennen wollten. Das war ärgerlich für Juden, die Gott lieber in mächtigen Taten am Werk sehen wollten. Und da kommt Paulus und behauptet: Wer Gott recht erkennen will, kommt am Kreuz, an diesem brutalen Hinrichtungsinstrument nicht vorbei. Genauso ist das Handeln Gottes in der christlichen Gemeinde: In dem, was vor der Welt töricht, ungebildet und schwach ist, ist Gottes Macht und Weisheit zu finden. Das ist bis heute eine Zumutung geblieben.

2. Gott beschämt die Stolzen

Hier könnte ein Missverständnis entstehen: Für die Jugendarbeit heißt das nicht, dass die Intelligenten, Sportlichen und Begabten dort nichts zu suchen hätten. Auch sie sollen dazugehören. Aber sie sind vor Gott nicht mehr wert als andere, die weniger können. Sie dürfen sich nicht zum Maßstab dafür machen, wer bei Gott willkommen ist.

Und die Gebildeten und die besser Betuchten brauchen jetzt nicht die Sorge bekommen, sie könnten in der Gemeinde demnächst einen Laufpass bekommen. Auch in Korinth gab es durchaus auch Einflussreiche und Gebildete, auch wenn es nicht viele waren. Paulus sagt nicht: Keine Gebildeten, keine Mächtigen, sondern „nicht viel Gebildete, nicht viele Vornehme“.

Wir dürfen dankbar sein, wo es solche Leute auch in unseren Gemeinden gibt. Nur: In der Gemeinde mussten und müssen sich solche Leute ganz schön umstellen. Gerade diejenigen, auf die sie bisher herabgesehen hatten, sitzen jetzt mit ihnen an einem Tisch. Sie müssen lernen, dass ihre adlige Herkunft, ihr Reichtum, ihre Machtposition, ihre Bildung vor Gott überhaupt nichts bedeuten. Gottes Maßstäbe sind ganz andere. Was sie früher voller Stolz vorzeigen konnten, nützt ihnen vor Gott nichts. Sie haben es noch, aber durch die Begegnung mit Jesus ist es unwichtig, bedeutungslos geworden.

Hier liegt eine Gefahr für die, die viel können und besitzen: Sie stehen in der Gefahr, sich etwas darauf einzubilden, sich selbst für bedeutend und wichtig zu halten. Gott mag da durchaus noch vorkommen. Aber es kann so weit kommen, dass er nur noch dazu da ist, meine Wünsche und Pläne zu unterstützen.

Mit guten Gründen warnt die Bibel deshalb vor Reichtum: Fällt euch Reichtum zu, so hängt das Herz nicht daran. (Ps 62,11). In unserem Text klingt das so: Gott macht zuschanden, was stark ist … er macht zunichte, was etwas ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme.

3. „Nichts hab ich zu bringen, alles, Herr bist du!“

Wenn Gott Menschen beruft, dann schaut er nicht nach menschlichen Vorzügen. Was ich bin und habe, habe ich von ihm empfangen. Deshalb kann ich mir vor Gott nichts darauf einbilden.

Dahinter steht Gottes Absicht: Damit sich kein Mensch vor Gott rühme (Vers 29). Vor Gott stehen wir alle gleich da: mit leeren Händen, also solche, die nichts, aber auch gar nichts vorweisen können. Es gibt nur einen Unterschied: Die einen haben das erkannt und bitten Gott, ihre leeren Hände zu füllen. Die andern wollen es nicht wahrhaben und meinen, sie könnten Gott mit dem, was sie haben und sind, beeindrucken. Oder sie denken sogar, sie könnten es alleine, sie bräuchten Gott nicht. Das ist die Frage an jeden von uns: Zu welcher Gruppe zähle ich mich? Zu welcher Gruppe zählen wir uns als Gemeinde?

Jesus sagt das in der Bergpredigt so: Selig sind die da geistlich arm sind – also die, die vor Gott nichts vorweisen können –, denn ihrer ist das Himmelreich (Mt 5,3). Vor Gott gelten andere Maßstäbe als unter Menschen. Um das deutlich zu machen, hat Gott vor allem die erwählt, die in menschlichen Augen unbedeutend und verachtet sind. Deshalb sagt Paulus zu den Korinthern: Auch in eurer Gemeinde könnt ihr das sehen. Und wer Augen für Gottes Handeln hat, der erkennt darin Gottes Weisheit und Macht.

Mit Augen für Gottes Handeln können wir ihn loben und rühmen für die Menschen, die in unserer Gemeinde dabei sind: Zuerst für die, die nicht zu den Reichen, Gebildeten und Vornehmen zählen. Und dann auch für die Reichen, Gebildete und Vornehmen, dass ihr Reichtum und ihre Bildung für Gott kein Hindernis war, sie in seine Gemeinde zu rufen.

Liebe Gemeinde, es geht nicht darum, menschliche Werte schlecht zu machen. Es geht auch nicht darum, Dummheit oder Armut als Ideal darzustellen. Es geht um die Frage, was vor Gott zählt.

Was wir vor Gott sind, das sind wir nicht aus uns oder durch uns, das sind wir allein durch Jesus. Durch Jesus Christus, der sein Leben für uns ließ, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung. Gerecht, das ist das Rechtsein vor Gott, die rechte Beziehung zu ihm. Wenn wir gerecht sind, da sind wir das nicht aus uns, sondern weil Jesus uns gerecht gemacht hat. Wenn die an Jesus Glaubenden im Neuen Testament „Heilige“ genannt werden, dann nicht deshalb, weil sie besondere moralische Qualitäten hatten oder ein fehlerfreies Leben vorweisen konnten.

„Heilige“ sind im Neuen Testament diejenigen, die zu Jesus gehören, Er hat sie heilig gemacht, zu seinem Eigentum erklärt, damit sie ihm dienen. Die Christen in Korinth und in Endingen sind Heilige, weil Jesus unsere Heiligung ist. Auch die Erlösung, der Loskauf von Sünde und Schuld ist nichts, was wir machen könnten. Wir können sie nur von Jesus empfangen. Wir können nur mit leeren Händen dastehen und sagen: Nichts hab ich zu bringen, alles Herr bist zu! (EG 407,1). Danke, dass du uns als deine Gemeinde erwählt und zusammengeführt hast. Am Ende steht das Staunen und die Dankbarkeit über Jesus, über unseren Herrn: Nichts hab ich zu bringen, alles, Herr bist du! Amen.

Pfr. PD Dr. Johannes Zimmermann ist Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Balingen-Endingen (Zollernalbkreis, Evangelische Landeskirche in Württemberg) und Privatdozent für Praktische Theologie an der Universität Greifswald.